Nach Sun Valley sind wir nach Austin, Süden Texas
gefahren, eine Stadt, die sich von Sun Valley sehr unterschieden
hat. Hier sollten wir eine Konferenz am Omega Institut halten.
Herr Emoto hat vor zwei Wochen bei Omega in New York gesprochen,
von ihm habe ich über Omega gehört.
Herr un Frau Emoto haben mir gesagt, dass Omega
von Wald umgeben ist, dass die Bediungungen hier so einfach sind,
dass es nicht einmal die Möglichkeit gibt, sich ans Internet anzuschliessen.
Ich war erschrocken. „Wie soll ich zwei Tage ohne Internet auskommen?”
Als wir bei Omega in Austin angekommen sind, haben
wir erfahren, das dieses ein Ferienort ist, der mit modernen Apparaten
ausgestattet ist. Er liegt auf einem Berg mit einer wunderschönen
Aussicht auf einen See. Das Zimmer. Selbst wenn es keinen Fernseher
hat, ist es ein Zimmer wie aus einem erste Klasse Hotel. Omega
aus Austin hat Konzepte zur Grundlage, die sich von jenen aus
New York unterscheiden.
Ich war sehr gerührt, als ich in das Zimmer von
Herrn und Frau Emoto eingeladen wurde. Dann habe ich ein Klopfen
an der Tür gehört, da stand William Arntz, der Regiseur des Filmes
„What the Bleep Do We Know?” Es sind sechs Wochen vergangen, seid
ich ihn das letzte Mal beim Festival Wasser für das Leben in Tokyo,
letztes Jahr, getroffen habe. Er war zusammen mit mir hier eingeladen,
wegen der Konferenz zu dem Film „What the Bleep Do We Know?”
Wir haben uns ebenfalls mit einem alten Freund,
Herrn Paton, getroffen, zum ersten Mal seit dem Festival vom letzten
Jahr.

Herr Emoto trifft Herrn Arntz und Herrn Paton
Sie haben sich wohl gefühlt, als sie sich über
die Vereinigten Nationen und ihre Träume gesprochen haben. Ich
habe den Vortrag des Herrn Arntz beim Festival Wasser für das
Leben übersetzt, ich war da zum ersten Mal als Übersetzerin tätig.
(Ich war gerade zu IHM gekommen, vor diesem Festival.) Zu jener
Zeit konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass ich durch Amerika
reisen werde und dass ich zwei Stunden lang Konferenzen des Herrn
Emoto übersetzen werde, vor 500 Menschen. Eigentlich hat Herr
Arntz mir die Gelegenheit gegeben, als Übersetzerin tätig zu sein.
Ich war sehr begeistert, Herrn Arntz und Herrn Paton zu treffen,
als alte Freunde.
Der Tag des 1. Juni war eine dreifache Feier. Erstens
wurde der Vater des Herrn Emoto an diesem Tag vor 98 Jahren geboren,
zweitens haben die Eltern des Herrn Emoto vor 70 Jahren, an diesem
Tag geheiratet. Das Buch „Botschaften vom Wasser” wurde vor sechs
Jahren publiziert. Es war ein sehr besonderer Tag, aber ich habe
einige Teile nicht gut übersetzen können, die ich vorher nicht
gehört habe. Es hat mir deswegen sehr leid getan.
Omega hat in Austin unter anderem Einrichtungen
mit Thermalwasser-Quellen. Hier kann man auch an Watsu teilhaben.
Watsu ist eine Behandlung mit Wasser, das der Akkupunktur ähnelt.
Eine Watsu-Praktikerin, Judy, hat Herrn Emoto vorgeschlagen, Watsu
zu experimentieren, als Wasserexperte. Er hat aber abgelehnt,
mit den Worten, „ein geheimnisvoller Mann muss auch geheimnisvoll
bleiben. Wenn er seinen Körper blosslegt, verläßt ihn das Geheimnis!”
Ich habe aber Watsu an seiner Stelle erfahren.

Becken mit Mineralwasser

Becken für Watsu
Dieses war das erste Mal, an dem ich so eine Behandlung
gemacht habe, ich war etwas aufgeregt, als ich so viele Menschen
mit weissen Kitteln gesehen hatte, so wie im Fernseher. Ich hatte
einen weissen Kittel über dem Badeanzug an, so wurde ich zu einem
Becken mit 5 Meter Durchmesser geführt. Das Wasser war weder zu
kalt, noch zu warm, es hatte eine dem Körper sehr nahe Temperatur.
An den Beinen hat man mir eine Art Rohr angehangt und die Watsu-Praktikerin
hat mir geholfen, auf der Wasseroberfläche, auf dem Rücken zu
schwimmen. Dann hat die Massage begonnen. Die Streckungen und
fliessenden Bewegungen haben mir geholfen, sehr schnell zu vergessen,
wo ich mich befinde. Ich hatte das Gefühl, mich im Leib der Mutter
zu befinden. Es hat etwa 50 Minuten lang gedauert. Es war so angenehm,
dass ich das Gefühl hatte, stundenlang Watsu mitmachen zu können.
Ich danke dir sehr schön, Judy.
Abends wurde die zweite Vesion des Filmes „What
The Bleep de We Know?” zum ersten Mal der Welt vorgestellt. Er
war noch nicht komplett, da man noch an ihm gearbeitet hat. Es
war eine gute Gelegenheit für Herrn Arntz, die Reaktion des Publikums
zu sehen. Die zweite Version hat dieselbe Geschichte zur Grundlage,
es wurden bloß die Szenen des Interviews gewechselt, mit dem Ziel,
dass der Film mehr wissenschaftlich und weniger spiriuell wirkt.
Er hat sich bemüht, so vielen Fragen wie möglich zu antworten,
die nach dem Erscheinen der ersten Version aufgetaucht sind.
In dieser Version erscheint Herr Emoto in einer
der Szenen, die für die Kristalle des Wassers relevant sind. Wir
waren aber nicht zufrieden mit ihr. Wir haben gewusst, dass man
noch an dem Film arbeitet, aber diese Szene hat nur 30 Sekunden
gedauert. Sie war viel zu kurz, um die Botschaft des Herrn Emoto
zu übermitteln. Dazu kommt noch, dass sie auf japanisch mit englischen
Untertiteln war. Sie schien sich aus dem Kontext des Filmes herauszuheben.
Einige haben gesagt, dass es besser gewesen wäre, wenn Herr Emoto
nicht in der Szene auftaucht, damit er geheimnisvoller wirkt.
Sie haben sich vorgenommen, die zweite Version im Dezember diesen
Jahres vorzustellen. Sie wird noch verbessert, bevor man sie aufführt.
Ich kann es kaum erwarten.

Aussicht aus dem Zimmer des Herrn Emoto
Beim Omega Institut aus Austin
war alles außergewöhnlich, Frau und Herr Emoto waren glücklich,
sie haben gesagt, dass es schön gewesen wäre, wenn sie auch ein
anderes Mal hier eine Konferenz halten könnten.
IHM Ayano Furuya
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