Seminar fur Studenten, am Morgen
Bei dieser Steinerschule gibt es Schuler von 1. bis zum 13. Schuljahr. Da das Seminar mit einem Ubersetzer gehalten wird und da man sich da sehr konzentrieren muss, haben die Lehrer vorgeschlagen, dass das Seminar fur ungefahr 10o Schuler aus der 10. - 13. Klasse gehalten wird.

Im Konferenzsaal
Ich war bei diesem Seminar aufgeregter als bei den anderen fur Erwachsene, da diesmal das Publikum aus Schulern bestand, die von den Lehrern zum Seminar geschickt wurden, und nicht freiwillig gekommen sind. Ich hatte mir Sorgen gemacht, dass sie nicht aufmerksam sein wurden. Aber ich war uberrascht, wie die schuler auf die witze des Herrn Emoto reagiert haben, sie haben aus ganzem Herzen gelacht und haben konzentriert auf die Kristallbilder geschaut. Sie sind mit offenem Herzen gekommen und mit dem Wunsch, zuzuhoren. Es scheint, dass die Botschaft des Wassers in die Herzen der Kinder gedrungen ist, ohne jede Anstrengung. Die Schuler haben unzahlige Antworten gestellt. Ich war sehr dankbar dafur, dass die Schuler mit so viel Warme diese Worte empfangen haben, trotz meiner nicht perfekten Ubersetzung.

Die Schuler im Konferenzsaal der Steinerschule
Ich hatte einige Schulergruppen beobachtet, die nachher uber das Seminar gesprochen haben. Ich war voller Hoffnung daruber, dass die junge Generation die Zukunft besser aufbauen wird.
Spater habe ich mit den Kindern und den japanischen Residenten, Yayoi, Kiyoko, Mamiko und mit Armin, einem Deutschen, der fliessend Japanisch spricht, zu Mittag gegessen. Sie ver - breiten alle die Botschaft des Wassers und schicken ihm regelmassig viel Liebe und Anerkennung. Mit der Hoffnung, dass Herr und Frau Emoto sich auf dieser langen Reise wie zu Hause fuhlen, haben Kiyoko und Mamiko ein japanisches Gericht zubereitet. Das Meniu bestand in Chirashi-Sushi, Chawan Mushi, Kinpira-Karrotten, Miso-Suppe und Shiratama mit sussen Bohnen. Das Essen hat gut geschmeckt, wie bei einem japanischen Restaurant.

Ein von den ansessigen Japanern schon vorbereitetes Mittagessen
Wir haben uns zu einem Theater aus der Innnenstadt begeben, um nachmitags da mit dem Schulprogramm fortzufahren. Es wurden von den Schulern fur diese Gelegenheit Ausstellungen organisiert, mit dem Thema "Lasst uns so viel wie moglich von dem Wasser lernen". Es gab eine Ausstellung uber die zerstorerischen Effekte des Wassers, fur die die Schuler ein halbes Jahr lang geforscht haben. Eine andere Ausstellung war uber die Weltorganisationen, die sich mit dem Zur- Verfugung- Stellen von technischen Mitteln fur die Behandlung des Wassers beschaftigen. eine andere Gruppe beschaftigt sich mit dem Bauen eines Instrumentes, das Tone hervorbringt, die den Regen auslosen. Govinda, eine Schulerin der 9. Klasse, hat ein Ausstellungsbrett hergestellt, auf dem Fotos mit Kristallen zu sehen sind, ebenfalls gitbt es da auch eine Anlage zu sehen, die Wellen erzeugt.

Das Ausstellungsbrett, von Govinda hergestellt
Als Einleitung fur das Seminar von Herrn Emoto hat man ein Quartett angehort, sowie ein Gedicht mit dem Titel "Fluttropfen" (von den Schulern erfundenes Wort) und eine Musik-Vorstellung, an der Schuler teilgenommen hatten. Diese Studenten hatten alle Stucke mit dem Thema Wasser vorbereitet. Mir hat vor allem das Stuck gefallen, das den Titel "Element" tragt, das vom jungen Jose vorbereitet wurde. Er hat ein grosses Gong verwendet. Er hat zunachst sehr leicht auf das Gong geklopft, dann immer starker, bis der Klang eine Schwingungswelle wurde, die den ganzen Raum zum Schwingen brachte. Auch wir haben den Klang physisch gespurt. Er war wie ein Tsunami aus horbarer Schwingung, die zu uns gelangte. Genau dann, wenn das Publikum gedacht hat, dass es vom Klang verschluckt wird, hat sich eine perfekte Stille eingestellt. Dann wird mit den Instrumenten und Behaltern mit Wasser ein ruhigerer, sanfterer Klang erzeugt. Jose wollte sowohl die rauhe Seite des Wassers als auch seine ruhige, sanfte Seite darstellen. Ich glaube, dass Frau und Herr Emoto von dieser Darbietung auch begeistert waren. Jose konnte auch nach Liechtebstein zu der Feier vom 24. Juli kommen, um da sein Stuck vorzustellen.

Schliesslich das Seminar des Herrn Emoto
Der Raum wurde mit 300 Menschen vor Beginn des Seminars gefullt. Wie gewohnlich war das Seminar voller Lachen und Wundern. Wir haben beschlossen, Amasing Grace zu singen, da sich Mamiko, der an der Schule Musik unterrichtet, sich im letzten Moment bereit erklart hat, uns am Klavier zu begleiten. Am Ende wurde uns ein Dia vorgestellt, mit den Leistungen des Herrn Emoto. Eine gewesene Lehrerin vom Gymnasium, Christel, hat sich bereit erklart, das Dia aus dem Englischen ins Deutsche zu ubersetzen.
Gegen Ende hat die Allergie der Frau Emoto sich immer starker bemerkbar gemacht, so dass sie nicht mehr das Taschentuch aus der Hand lassen konnte. Ich war auch mude und habe einige Fehler beim Ubersetzen gemacht. Aber mit Hilfe des Publikums hat das Seminar mit Standing Ovations geendet, das om vorderen Teil des Saales begonnen hat. Am Ende haben wir dem Publikum gedankt, indem wir Frau und Herrn Emoto von beiden Seiten an der Hand gehalten haben. "Dieses ist das wahre H2O", hat Herr Emoto gesagt.
Viele Schuler und Lehrer haben Verschiedenes mit dem Thema Wasser vorgetragen. Nach einer Eurythmie (spezielle Erziehungstechnik, fur Steinerschulen spezifisch), in der die Schuler Gedichte aufgesagt haben und gesungen haben, wobei sie lange naturliche Gewander hatten, hat Herr Emoto ein Gebet fur die vom Wasser betroffenen Menschen und ein Gebet fur das Wasser geleitet. Auch die Schuler aus der 1. Klasse haben ihre Hande zum Gebet zusammengebracht, um eine Minutelang fur das Quellwasser zu beten, das ich von hinter meinem Haus habe.
Nachher war ein Interview fur eine lokale Zeitung geplant. Die Reporterin war jung, aber wir konnen Ihnen sagen, dass sie viel zu Herrn Emoto und seinem Werk recherchiert hat, so dass Herr Emoto begeistert war. Das Interview wurde vor zwei Tagen veroffentlicht. Es hat eine halbe Seite eingenommen.
Als ich den Artikel gelesen habe, war ich zuversichtlich dass es immer mehr Menschen geben wird, die am Wasser und am Werk des Herrn Emoto Interesse zeigen. Z. B. war meine Schwagerin skeptisch bezuglich des Werkes des Herrn Emoto, als ich versucht habe, ihr zu erklaren, worum es sich da handelt, aber jetzt, da sogar ein Artikel in der Zeitung mit Herrn Emoto erschienen ist, glaube ich, dass sie mehr Interesse zeigen wird.

Standing Ovations
Viele Menschen haben Herrn Emoto gedankt, wahrend er Autogramme auf gekaufte Bucher und auf Visitenkarten verteilte. Dort gab es auch viele Kinder. Ich vertraue darauf, dass all die Anwesenden hiermit eine Botschaft in dem Inneren ihres Wesens erhalten haben. Viel Menschen haben mir Mut gemacht, sie haben mir gesagt, dass ich sehr gut zurecht gekommen bin, obwohl ich nicht perfekt ubersetzt habe.
Es gab da sehr viele Menschen, die uns bei dem Organisieren dieses Events geholfen haben. Albert und Susanna vom Kulturzentrum der Schule haben da mitgeholfen ebefalls mein Mann, der schwer gearbeitet hat, um dieses Ereignis moglich zu machen. Yayoi hat mir geholfen mich fur die Ubersetzung vorzubereiten, die ich machen sollte, und er hat gebetet, dass alle Teilnehmer ihr Herz fur die Botschaft offnen. Ich danke Ihnen allen sehr. An dieser Schule hatten viele Ereignisse stattgefunden, aber es gab noch nicht so viele Menschen, die auch zu dessen Vorbereitung so viel beigetragen hatten. Ich habe die Kraft des Herrn Emoto und des Wassers klar gespurt.
Da dieses das erste Ereignis war, das in so einem grossen Raum stattgefunden hat, und da es an Zeit gefehlt hat, um alles richtug zu organisieren, gab es Probleme mit dem Bereich der Tonverstarkung und bezuglich der Mahlzeiten, was Frau und Herrn emoto Schwierigkeiten bereitet hat. Wir danken Ihnen sehr, dass Sie einen ganzen Tag mit uns verbracht haben.
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